Tag 4 (02.10.2022)
Morgens das übliche Spiel: Regenschauer mit Wind, diesmal zur Abwechselung mit einem Regenbogen garniert – sehr hübsch.
Da Torsten dieses Jahr erstmals den Senioren – Status erreicht hat, begrüsste ihn sein Gegner gestern mit einem „Ach, ich spiele gegen das Küken“… Das Ende der Geschichte: manchmal können auch Küken den alten Hahn vom Hof jagen.
Bei schönstem Sonnenschein hat Petra sich mittags in ein Café unseres Hotel platziert. Windstill, guter Kaffee und Blick auf das bunte Treiben am & um den Deich und die Watt-Spaziergänger.
Heute wurden an verschiedenen Stellen des Ortes Buden, Karusselle und Bühnen aufgebaut, wohl wegen morgen.
Zurück im die Gegenwart; auf der Bühne wird gerade „Beautiful Day“ zum Besten gegeben. Das passt; mal horchen, was die Jungs noch so draufhaben und demnächst kreuzt bestimmt auch Torsten auf, der Weg zum Spielort sind nur 200m und bestimmt kann ich bereits an seinem Gang das Ergebnis ablesen. Stimmt, und der Kopf war nicht hochgereckt. Seine Partie ging nach hinten los; Sein Schweizer Gegner hat ihn scheinbar mit der landes-typischen Präzision zur Aufgabe gezwungen.
Torsten: tja, es war ein Sizilianisch-Morra-Gambit im Nachzuge und hat zu interessanten Stellungen geführt. Klar hatte ich für den Bauern das bessere Spiel, aber den Bauern habe ich nie zurückgewonnen und auch mein angestrebter Angriff auf seinen König hat er hervorragend abgewehrt. Schlussendlich hatte ich meinen Turm ins Abseits gestellt, wo er schließlich nicht mehr entkam und verloren ging.
Der Abend klang mit ein paar Drinks mit Schachleuten in der hiesigen Haifischbar aus – ich sag‘ nur Swimmingpool … schön blau mit Curaçao, Wodka und irgendwelchen süßen Säften.